Mein Mutterschaftsurlaub ist fast vorbei – Wie geht es weiter?

In der Schweiz hat man 14 Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub nach der Geburt. Danach geht man wieder arbeiten, oder man kündigt den Job. Für was ich mich entschieden habe, wieso warum und wie es weitergeht erzähle ich euch in diesem Blogpost!

14 Wochen Mutterschaftsurlaub – Definitiv zu wenig!

Bevor ich Mama geworden bin, habe ich mir immer gedacht dass 14 Wochen Mutterschaftsurlaub viel sind. Über drei Monate Urlaub, was will man eigentlich mehr? Jetzt als Mama sehe ich das ganz anders. Urlaub ist das nämlich ganz und gar nicht! Die Tage verfliegen, Elias braucht mich noch zu 100% und von der Geburt habe ich mich auch noch nicht komplett erholt. Natürlich geht es mir wieder gut, aber der Körper braucht einige Monate bis er wieder so ist wie vor der Schwangerschaft. Hinzu kommt der Schlafmangel, die Hausarbeit die erledigt werden muss, Laila möchte auch noch beschäftigt werden und ich brauche ab und zu auch Zeit für mich. Auch der Krankenhausaufenthalt während der Schwangerschaft und der Krankenhausaufenthalt ein paar Wochen nach der Geburt gingen nicht Spurlos an mir vorbei.

Wenn man das so betrachtet, sind 14 Wochen Mutterschaftsurlaub wirklich wenig.

Wieder arbeiten gehen?

Bereits in der Schwangerschaft wusste ich, dass ich nach dem Mutterschaftsurlaub meinen Job künde. Einerseits aus persönlichen Gründen, andererseits konnte ich mir schon in der Schwangerschaft nicht vorstellen Elias für ein paar Stunden in eine Kinderkrippe zu geben. Dafür bin ich eine zu grosse Glucke. 😉 Ich möchte 100% Mama sein, möchte immer für Elias da sein und mich voll und ganz auf meinen Traumjob als Mama konzentrieren. Ich möchte die komplette Erziehung übernehmen und auch für Laila eine gute Hundemama sein. Für meinen Mann möchte ich eine gute Partnerin sein, die ihm die Hausarbeit und einen Teil der Erziehung abnimmt, damit er sich voll und ganz auf seine Arbeit, die er so gerne macht, konzentrieren kann. Damit er sich abends einfach aufs Sofa setzen-, und mit seinem Sohn die Zeit geniessen kann.

Deshalb habe ich nach der Geburt direkt meinen Job gekündet. Es war ein komisches Gefühl die Kündigung abzusenden, aber auch ein Befreiendes. Ich kann mir nämlich nichts schöneres vorstellen, als in den nächsten Jahren Hauptberuflich Mama und Ehefrau zu sein.

Wie es beruflich weitergeht

So ganz untätig bin ich dann aber doch nicht. 😉 Ich arbeite nebenbei als Bloggerin und baue mir gerade meine Selbstständigkeit auf. Beides aber in einem gesunden Rahmen und ganz ohne Druck. Kooperationen habe ich in den letzten Monaten keine mehr angenommen. Ich habe vieles abgelehnt oder verschoben, damit ich mich voll und ganz auf Elias konzentrieren kann. Mittlerweile sind wir aber ein gutes Team und ich habe wieder mehr Zeit für meine Leidenschaft. Deshalb habe ich jetzt wieder ganz langsam begonnen Kooperationen anzunehmen auf die ich mich schon riesig freue! An erster Stelle steht aber immer Elias und mein Job als Mama.

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