Instagram verstehen Teil 1 – Reichweite erhöhen

Instagram gibt es schon so lange, ich glaube seit 2010. Ich selbst habe Instagram das erste Mal vor etwa 2.5 Jahren genutzt. Da waren mein Mann (damals noch mein Freund) und ich Hobbyfotografen und hatten keine Ahnung von Fotos machen. 😉 Unsere Fotos waren eher Mittelmässig, ich hatte keine Ahnung von den verschiedenen Funktionen auf Instagram und das ich jemals die 10K erreiche, hätte ich sowieso nicht gedacht. Für mich war Instagram eine App, mit der ich Bilder von Laila teilen konnte weil ich es süss fand. 😉

Mittlerweile verstehe ich die Funktionen und habe mich von einer Hobbyfotografin zu einer Bloggerin entwickelt.

Die Reichweite auf Instagram

Ich glaube das Wichtigste auf Instagram ist die Reichweite. Obwohl man wächst, bleibt aber oft die Reichweite genau gleich. Wieso? Weil der Algorithmus dafür sorgt, dass man immer nur von den gleichen Personen gesehen wird. Früher war es so, dass der eigene Beitrag direkt nach dem Hochladen bei den Follower angezeigt wurde. Jetzt ist es so, dass der Algorithmus entscheidet was mir gefällt. Ich sehe ständig die gleichen Bilder auf der Startseite. Bilder die ich schon längst gelikt und kommentiert habe! Die schon 4 Tage alt sind! Neue Bilder werden mir nicht angezeigt. Genau deshalb ist die Reichweite bei allen Profilen in den letzten Monaten so stark gesunken. Man wird einfach nicht mehr gesehen.

Ähnliches passiert bei den Storys. Früher wurde die neuste Story ganz vorne angezeigt. Jetzt entscheidet wieder der Algorithmus für mich, welche Story ich sehen möchte. Mir werden immer die gleichen Instagram-Profile gezeigt, dabei gehen einige Profile die mir eigentlich auch gefallen und von denen ich auch gerne die Storys sehen möchte, vergessen. Deshalb sind auch die Story-Views stark gesunken.

Algorithmus und wie man ihn besiegen kann

Ich glaube es gibt mindestens 1000 Mythen über den Algorithmus. Ob sie nun stimmen oder nicht, sei dahingestellt. Ich persönlich habe jeden Mythos den ich über den Algorithmus gefunden habe ausprobiert und konnte so für mich eine Strategie entwickeln wie ich die Reichweite wieder steigern kann.

Support-Gruppen

Jeder kennt doch Support-Gruppen auf Instagram. Ich glaube es ist kein Geheimnis, das diese Gruppen existieren. Ich habe nie viel davon gehalten, war aber auch in ein paar solcher Gruppen. Die Betonung liegt hier auf war. Ich war in 3 Gruppen und in alle Gruppen habe ich extrem viel Zeit investiert. Bevor ich Posten konnte, musste ich zuerst abarbeiten. Irgendwann wurde mir das ganze einfach zu Blöd und ich habe mich dazu entschieden, auszutreten. Nicht nur wegen der Zeit, obwohl das der Hauptgrund war, sondern auch weil ein Mythos ist, dass die Support-Gruppen die Reichweite senken.

Support-Gruppen machen in meinen Augen vieles kaputt. Die Likes sind nicht echt. Dadurch können Profile mit 1000 Follower gut auch 1000 Likes haben. Die meisten davon sind aber einfach Fake. So hart das jetzt auch klingen mag, ich bin kein Fan davon und bin froh, weniger dafür reale Likes zu erhalten von Menschen die mich mögen.

Mein Fazit: Ich habe jetzt viel mehr Zeit und kann ohne Druck einfach posten! Meine Reichweite ist etwas gestiegen. Ob es daran liegt, dass ich in keiner Support-Gruppe mehr bin, kann ich nicht sagen. Aber ich stehe hinter meiner Entscheidung und lebe nun definitiv entspannter.

Übrigens habe ich durch eine Support-Gruppe auch tolle Freundschaften geschlossen! Also so ganz verteufeln kann man die Gruppen nicht. 😉

Die 1. Stunde ist wichtig

Die 1. Stunde auf Instagram ist die Wichtigste! In dieser Stunde sammelt man die meisten Likes und Kommentare. Wer in dieser Stunde viele Likes und Kommentarte erhält, wird von Instagram als wichtig eingestuft und landet auf der Startseite.

Mein Fazit: Das man in der 1. Stunde viele Likes und Kommentare sammelt ist klar, denn man benutzt ja auch Hashtags. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass man dann automatisch auf der Startseite landet.

Instagram-Promotion

Durch Promotions auf Instagram steigt die Reichweite. Wenn man sein Profil mit einem Facebook-Profil verknüpft hat, kann man Promotions schalten. Das Positive ist, man kann seine Zielgruppe selber erstellen und so genau die Follower ansprechen, die man möchte. In meinem Fall wären es dann Familienblogger. Das Negative ist, es kostet Geld. Für eine gute Promotion die wirklich etwas bringt, bezahlt man gut 5-10 Franken. (4-9 Euro) Je mehr man investiert, desto mehr Reichweite und auch Follower erhält man.

Mein Fazit: Eine Promotion erhöht die Reichweite enorm und wenn man die richtige Zielgruppe zusammenstellt, bekommt man auch noch den einen oder anderen Follower. Ich benutze ab und zu Promotions, aber mir kostet es ehrlich gesagt zu viel um jedes Mal eine Promotion zu schalten

Follow – Unfollow

Ja es gibt sie, die Profile die ständig folgen und wieder entfolgen. In der Hoffnung, man folgt zurück. Hinter dieser Strategie stehe ich nicht! Mich persönlich nervt es, ständig neue Follower zu erhalten, die ein paar Minuten später wieder weg sind.

Mein Fazit: Lasst das! Es nervt die Leute und auf langer Sicht werdet ihr zwar wachsen, aber es kostet viel Zeit und ihr müsst damit rechnen, gemeldet zu werden. Hinzu kommt, dass eure Startseite immer extrem voll sein wird weil ihr +3000 Profilen folgt!

Aktiv sein – Liken, Kommentieren

Die wohl beste Strategie ist aktiv sein! Nutz die App so, wie sie genutzt werden möchte. Instagram belohnt Profile, die regelmässig Liken, Kommentieren und einfach Aktiv sind. Lasst die Finger von Bots, die machen nämlich nur alles kaputt! Seid einfach ehrlich, authentisch und habt spass!

Mein Fazit: Aktiv sein bringt so viel! Eure Reichweite wird automatisch erhöht wenn wir bei anderen Profilen oder auch in eurer Story aktiv seit.

Viele Follower? Viele Likes? Ist doch egal!

Ich habe mir vorgenommen, nicht mehr auf die Likes zu achten. Oder darauf wie schnell meine Followerzahl wächst. Ich hab spass an der App, liebe es Fotos hochzuladen, mich mit euch zu unterhalten oder Storys zu machen! Das Wichtigste ist doch, dass man Spass hat! Bloggen ist zwar mittlerweile mein Job geworden, aber man sollte das ganze nicht zu Streng sehen. Es gibt nämlich noch ein Leben ausserhalb von Social Media, wie in jedem anderen Job auch. 😉

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